Zusammenfassung
Wenn unsere Bemühungen, eine Aufgabe zu lösen, fortdauernd scheitern,
helfen „mehr vom selben“, also noch mehr Anstrengungen sicher nicht.
Dann ist ein Wechsel der Aufmerksamkeit und des Handlungsansatzes sinnvoll.
Hier wird ein Weg dazu skizziert: „Theorie U“ nach Otto Scharmer, MIT.
Aktionsforschung als Hintergrund
Herr Dr. Scharmer lehrt am Massachusetts Institute of Technology (MIT) und untersucht Veränderungsprozesse. Am selben Ort arbeiteten auch schon Kurt Lewin, Peter Senge und Edgar Schein.
Das Neue und Phasziniernde an Otto Schamer und seinem Modell „Theorie U“
Für mich als geistes- und sozialwissenschaftlich Interessierten ist die eigentümliche Sprache und die darin abgebildete Verbindung ganz unterschiedlicher Zugänge eröffnend:
Es geht zum Beispiel um
- Öffnung des Denkens, Fühlens und des Willens
- Reflexion unserer Wahrnehmungsart
- Mitgefühl (Empathie)
- Kontext-Erweiterung über die „Öffnung des Herzens“ (Liebe)
- Anwesenheit und Fühlen (presencing)
- den Kontrollverlust wagen
- Stille aushalten
- kollektive Interessen erspüren
- die konkrete kreative Gestaltung in Versuchshandlungen (und damit Lernen in Aktion)
Einführende Darstellung von Theorie U
In einer kurzen Einführung (11 Minuten Clip) stellt Bernd Oestereich das Modell für Veränderungen anschaulich und verständlich dar:
Herzlichen Dank an Bernd Oestereich für die Anregung und die Zusammenfassung.
Weiterführende Links
- Homepage von C. Otto Scharmer (MIT)
- Claus Otto Scharmer: Theorie U – Von der Zukunft her führen.
Prescencing als soziale Technik. Öffnung des Denkens, Öffnung des Fühlens, Öffnung des Willens. Vorwort von Peter M. Senge
Eine sehr anspruchsvolle Kaufempfehlung für eine neue und instruktive Sicht auf Veränderungsprozesse. - Dieser Text gehört zur thematischen Artikel-Reihe „Wandel lernen“ [zur Übersicht geht es hier]
erstellt am 14.10.2011; zuletzt inhaltlich überarbeitet am 2.11.2011;
dysfunktionale Links zuletzt entfernt am 17.11.2025
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