Fast alle wissen es: Wer hat es nicht selbst gerne, wenn eine gute Leistung auch wahrgenommen wird? – Danken kann zu Höchstleistungen motivieren und eine angenehme (Arbeits-)Atmosphäre fördern. Nicht zufällig werden Leitungs- und Lehrkräfte immer wieder auf dieses Mittel der Motivation aufmerksam gemacht.
Dank wirkt
Dank wirkt – wie alle Formen menschlicher Mitteilungen – am besten, wenn er ehrlich ist. Dank wirkt verstärkt, wenn er öffentlich stattfindet.
Mein Tipp
Achten Sie auf Ihre Umgebung. Beachten Sie besonders die Leistungen und die Personen, welche diese hervorbringen.
Drücken Sie Ihren Dank (öffentlich) aus!
Für mich war erstaunlich, wieviel Anlass für würdigende Worte ich fand. Diese auch auszudrücken, veränderte die Stimmung in meinem Umfeld in Richtung freundliche Ehrlichkeit, lebendige Verbundenheit und Leistungsbereitschaft. – Ich wünsche Vielen die dafür nötigen Aufmerksamkeit und den Mut für den Ausdruck von Dank.
Weiterführende Links
„Loben ist nicht vorgesehen“- Interview mit Organisationsforscher und Systemiker Prof. Dr. Fritz B. Simon in focus-online im September 2008
Moderne Hirn- und Lernforschung regen mich an. So schlage ich hier ein vierfach gestuftes und aktivierendes Verfahren zur Vertiefung und Überprüfung des Lernstoffs vor.
Ausgangslage
Der „Stoff“ ist mindestens einmal im Unterricht durchgearbeitet. Anschließend stellen sich allen Beteiligten folgende Fragen:
Haben die Schülerinnen und Schüler den Inhalt (und – noch wichtiger: die Zusammenhänge) auch gelernt?
Was wissen die Schüler/innen wirklich?
Wie kann dieses Wissen so verfestigt werden, dass sie sich auch noch in Monaten und Jahren daran erinnern und es anwenden können?
Wie kann dieses vertiefende Lernen auch noch Spaß machen?
1. Schüler/innen entwickeln selbst Test-Fragen zum Unterrichtsthema
Die Klasse wird in Arbeitsgruppen zu 6 bis maximal 8 Personen eingeteilt. Die Schüler/innen setzen sich in diesen Gruppen in eine sinnvolle Sitzordnung. Jede Gruppe entwickelt 1 bis 3 Test-Fragen zum Unterrichtsstoff und hält diese – gut lesbar – auf Zetteln (für jede Fragen einen einzelnen).
2. Schüler/innen formulieren selbst die erwartete, richtige Antwort
Anschließend schreiben die fragenden Gruppen eine jeweils optimale Antwort (sozusagen einen „Erwartungshorizont“).
3. Spielerische Test-Situation mit Bewertung durch die fragenden Schüler/innen-Gruppen
Nun werden die Fragen in der Klasse öffentlich gestellt und von einer anderen Gruppe beantwortet. Die fragende Gruppe bewertet die Antwort einer anderen Gruppe auf dem Hintergrund ihrer vorher aufgeschriebenen, als optimal erwarteten Antwort und gibt eine Note.
4. Überprüfung und mögliche Ergänzung oder Korrektur durch die Klasse und die Lehrkraft
Diese Bewertung wird von der gesamten Gruppe und der Lehrkraft überprüft. Möglicherweise sollte eine Antwort inhaltlich ergänzt oder eine Bewertung korrigiert werden.
Meine Erfahrungen mit diesem Verfahren
Nach anfänglichem Zögern und verständlicher Unsicherheit ob des ungewohnten Verfahrens lassen sich die meisten meiner Unterrichtsgruppen auf diese Art der spielerischen Lern-Kontrolle und Vertiefung des Verständnisses ein. Den meisten Gruppen waren dann auch mit Spaß bei der Sache. Bei mehrmaliger Anwendung – zum Beispiel in der Oberstufe – vermute ich auch bei Einzelnen einen Impuls zu veränderten, sinnvolleren Lern-Formen. (Vereinzelte Rückmeldungen von Schüler/innen haben mich erreicht und bestätigen meine Hoffnung.)
Mögliche Erweiterung
Noch tiefer wird ein auf dauerhaftes Lernen angelegtes Verhalten der Schüler/innen, wenn der überprüfte Stoff der letzten oder vorletzten Unterrichtseinheit entnommen wird. Dann wird kurzfristiges Pauken auf die morgen anstehende Klassenarbeit (nach dem „Kellner-Prinzip“: servieren und vergessen) nicht mehr belohnt und möglicherweise durch eine sinnvollere Lernmethode (regelmäßig kleine Portionen wiederholen) ersetzt. (Vgl. dazu „Lernen: Für das Leben, nicht für die Klassenarbeiten! (…) Mit dieser einfachen Änderung werden Schüler und Studenten dazu angehalten, nachhaltig zu lernen und nicht ihre Zeit mit sinnlosem Gepauke zu verwenden.“ (SPITZER, Manfred: Lernen. Gehirnforschung und die Schule des Lebens. Heidelberg – Berlin: Spektrum. Akademischer Verlag; 3., korrigierte Auflage 2003; 410f)
Literatur-Hinweis und Quelle
SPITZER, Manfred: Lernen. Gehirnforschung und die Schule des Lebens. Heidelberg – Berlin: Spektrum. Akademischer Verlag; 3., korrigierte Auflage 2003: Was Lernen beeinflusst (139-156 zu Aufmerksamkeit; 175-195 zu Motivation) Schule (399-421) Auch die hier dargestellte Grundidee wurde mir über Manfred Spitzer bekannt. Leider fand ich die exakte Quelle nicht mehr, in der er ein sehr ähnliches Verfahren für die Überprüfung von mathematischem Unterrichtsinhalt berichtete.
Aus der Artikel-Reihe „Schule verbessern“, besonders Teil 3: nachhaltig lernen lehren These: Die Form der Klassenarbeiten hat auch eine wesentliche Bedeutung für das Lernverhalten der Schüler/-innen. Langfristiges und damit nachhaltiges Lernen der Schüler hängt auch von der Unterrichtsgestaltung durch die Lehrer/-innen ab!
erstellt am 23.06.2008; zuletzt inhaltlich überarbeitet am 9. April 2010; dysfunktionale Links korrigiert am 26.02.2026 ausdrucken: Beitrag
Diese Internetseite ist das Ergebnis einer guten Beratung und tatkräftiger Unterstützung.
Gunnar Thörmer, der sich vielsagend und ausdrucksstark „der Flexilist“ nennt, hatte die Inhalte meiner veralteten Seite in eine neue Sytematik und neue Technik übersetzt und mir so einen großen Sprung ermöglicht: Neues zu schaffen wäre für mich sonst zu anstrengend gewesen. Wahrscheinlich hätte ich mich wohl noch ein weiteres Jahr mit alter Technik und veraltetem und nicht mehr passendem inhaltlichem Aufbau abgefunden.
Was ich an Gunnar Thörmer besonders schätze:
großer Ideenreichtum
die Bereitschaft, sich mit meiner Gedanken- und Arbeitswelt auseinander zu setzen
fundierte fachliche Kenntnisse zu den Themen „Marketing“ und „Web-Publishing“ und die Bereitschaft, einem Nach- und Hinterfrager Auskünfte zu geben
einen zupackenden Arbeitsstil
die Abwägungen zwischen Aufwand und Ertrag: Ziel dieser Weiterentwicklung war – neben der Neustrukturierung von Inhalten – auch die bessere Handhabung bei Aktualisierungen. Mit dem von ihm ausgewählten und angeglichenen WordPress kann ich von jedem Internet-Anschluss aus meine Seite aktualisieren.
Mit seiner Vorarbeit und seiner Unterstützung ist diese neue Internetseite mit sehr überschaubarem Aufwand entstanden.
Dafür sage ich herzlich Dank.
Ich empfehle Gunnar Thörmer – den Flexilisten – für solche Projekte von Herzen.
Ich arbeite für Klärung - auch bei Cookies - und muss Sie leider befragen:
Ich verwende Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Manche sind technisch notwendig. Wenn Sie den anderen zustimmen, kann ich Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn Sie diese Einwillligung nicht erteilen oder zurückziehen, könnten manche Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional
Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Präferenzen
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt.Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.