Lehrkräfte könnten sich nach meiner Beobachtung und Erfahrung Ihre Arbeit durch Kooperation und gegenseitige Anregung und Unterstützung angenehmer gestalten, als sie dies häufig tun
Oft gibt es schon Vorlagen für die Unterrichtsvorbereitung
Viele Lehrkräfte entwickeln jeden Unterrichtsinhalt neu. Es ist aber sicher anzunehmen, dass es schon entwickelte Unterrichtsentwürfe anderer Lehrkräfte gibt, die man austauschen könnte. Ganz sicher wird jede Lehrkraft sich neue Unterrichtsinhalte persönlich aneignen. Aber es ist wesentlich entlastender, sich eine schon erprobte Unterrichtsskizze anzueignen, als Unterrichtsentwürfe ganz neu zu entwickeln. Mir fällt es auch leichter, die Skizzen und Entwürfe einer Kollegin / eines Kollegen „zu kritisieren“ und aus der Abgernzung meinen eigenen Weg zu finden, als vor einem gänzlich leeren Ballt kreativ zu sein.
Ein funktierendes Ablage-System erspart viel Arbeit und Nerven.
Für Lehrkräfte sehr zu empfehlen: Gruppen-Supervision
Dort können Themen der Teilnehmenden individuell bearbeitet werden und gleichzeitig wird die unterstützende Wirkung einer guten Gruppe erfahrbar. Zur Ausschreibung einer Lehrer*innen-Gruppe.
Vor dem Unterrichtsbeginn wende ich die Vorfreude und Spannung in vorbereitende Arbeiten: Ziele, eigene Unterstützung und ein Unterstützungsangebot in Freiburg organisieren.
Den Reiz des Anfangs nutzen
Gegen Ende der Sommerferien der Schulen in Baden-Württemberg kribbelt es bei mir und ich empfinde Vorfreude und Spannung vor dem neu beginnenden Unterrichtsjahr.
Diese Energie werde ich für ein paar vorbereitende Arbeiten verwenden.
Ich setze mir ausgewählte Ziele
Aus dem Hintergrund der Auswertung des vergangenen Jahres habe ich mir einige Ziele für das neue gesetzt. Es sollen nicht mehr als drei sein. Sonst wird es zu anstrengend und frustriert.
Hier eine graphische Darstellung meiner Vorhaben:
In den nächsten Tagen werde ich drei Termine in meinen Kalender eintragen: Wann werde ich diese Vorhaben überprüfen und so eventuell noch etwas korrigieren können oder müssen?
Unterstützung durch eine Gruppe zur kollegialen Beratung
Wie die letzten Jahre werde ich mich wieder mehrmals (6-8 Male) im Schuljahr mit ausgesuchten Kolleg/innen zur gemeinsamen Reflexion und Bearbeitung von Fällen treffen.
Dabei können wir uns Erfolge anschauen und fragen, wie sie erreicht wurden und wie wir dafür sorgen wollen, dass sie mehrmals erreicht werden können.
Häufiger arbeiten wir an herausfordernden Situationen, an „schwierigen“ SchülerInnen, Inhalten, Rahmenbedingungen oder Leitungs- oder Politik-Entscheidungen und suchen nach günstigen Verhaltensweisen. Manches ist nicht zu ändern, oder zumindest nicht von den beteiligten Kolleginnen und Kollegen. Dann ist die Aufgabe, eine entsprechende, hinnehmende Haltung dazu zu finden. Anderes ist in unserem Einflussbereich. Dann suchen wir nach möglichst vielen Verhaltensweisen, so dass die beratene Person am Ende für sich auswählen kann, was sie versuchen möchte.
Professionelle Unterstützung in einer Supervisionsgruppe für Lehrkräfte Sollen Sie keine Fallbesprechungsgruppe zur kollegialen Beratung zur Verfügung haben oder Ihnen diese nicht ausreicht, kann ich Ihnen in diesem Schuljahr mit dem Neustart einer Gruppensupervision in Freiburg für Lehrkräfte ein Unterstützungsangebot machen.
Herzlichen Dank an Kolleginnen und Kollegen und meine Schülerinnen und Schüler für viele Anregungen
Ich mag meinen Beruf und schätze besonders die vielen Anregungen und Herausforderungen. Ich habe den Eindruck, ständig Neues lernen zu können. – Dafür danke ich meinen Schülerinnen und Schülern und Kolleginnen und Kollegen.
Weiterführende Links
Eine bloggende Kollegin, Korrekturfee zu Start ins neue Schuljahr und die schnellen Rückfälle in alte Muster und Gewohnheiten: Kaum wieder da und schon wieder mittendrin
Kurzfassung: Hier geht es um Lehrkräfte und Ihre Freude am Beruf
Der Lehr-Beruf kann sinnvoll und schön sein; er ist vielfältig und fordert die Person. Darum sind bestimmte Haltungen hilfreich und ein bewusster Umgang mit Erwartungen, Erlebnissen und den möglichen Anstrengungen. Besonders die Frage nach Reflexion und Gleichgewicht zwischen Anforderung und Erholung ist zentral für eine fortdauernde Freude am Unterrichten.
Ein schöner und sinnvoller Beruf
Junge Menschen bei der persönlichen Entwicklung, Bildung und der fachlichen Ausbildung zu begleiten, also zu unterrichten und zu erziehen, ist die Aufgabe der Lehrerinnen und Lehrer.
Wer gerne mit und für Menschen arbeitet und an der Vermittlung von Inhalten auf dem jeweilig angepassten Verständnis-Niveau Freude hat, wird auch den Reiz des Berufs der Lehrerin / des Lehrers nachvollziehen und ihn sinnvoll finden.
Unterrichten ist Beziehungsarbeit
Unterricht geschieht meistens im Klassenverband (normalerweise circa 20-33 Personen), das heißt mit vielen Menschen.
Er gelingt, wenn sich die Beteiligten gegenseitig schätzen oder zumindest respektieren. Dies ist nur mit einem persönlichen Einsatz der Interaktionspartner zu erreichen.
Dabei hat die Lehrkraft auch soziale Prozesse (z.B. Gruppendynamik in den Klassen/Kursen) so zu steuern, dass die förderliche Lern-Atmosphäre möglich wird und gewahrt bleibt.
Von der Lehrkraft wird souveräne Gelassenheit erwartet.
Ziele der Schule sind persönliche und inhaltliche Lernprozesse
Schulisches Lernen und Unterricht bedeutet, die Schülerinnen und Schüler anzuregen, Interesse zu entwickeln und Fragen zu stellen. Dafür ist die Lehr-Person ein wesentliches Medium: Zeigt sie sich interessiert an der Lebens- und Verständnis-Welt der kindlichen, jugendlichen und jung-erwachsenen Schülerinnen und Schüler?
Wenn die Schüler/innen dann Interesse entwickelt haben, benötigen sie begleitende Unterstützung bei der Beantwortung ihrer Fragen und Lern-Interessen.
Schließlich ist es den vielfältigen Lernprozessen förderlich, wenn regelmäßig ausgewertet wird:
Was wollten wir erreichen?
Was haben wir erreicht?
Welche Fragen bleiben offen und wo könnten diese bearbeitet und beantwortet werden?
Was war hinderlich für das gemeinsame Lernen?
Was war hilfreich/fördernd?
Schulsysteme sortieren und bewerten
Jede Schulart hat ihr Ziel und die Schülerinnen und Schüler bekommen am Ende (eines Schuljahres oder einer Schulart) eine Bewertung, ob und wie sehr sie diese Ziele erreicht haben.
Auch dies gehört zur Aufgabe der Lehrkraft: bewerten und Stärken, Grenzen und Entwicklungsbedarf zurückmelden.
Hohe persönliche Profil-Anforderungen an gute Lehrkräfte
Es ist hilfreich, wenn hinter den Einzel-Stunden oder -projekten ein Gesamt-Konzept steht, welches – neben der Steuerung, Gewichtung und Auswahl der beispielhaften Lehr-Inhalte – auch der Reflexion dienen kann.
Hilfreiche Fähigkeiten und Ressourcen
kommunikative Persönlichkeit
an Menschen und deren erfolgreichem Lernen interessiert
strukturiert, organisiert (fähig zur Planung, Ordnung und Übersicht)
gelassen und belastbar
selbstreflexiv und kooperativ
lernbereit (bereit zu Reflexion, zu kollegialem Feedback und Fortbildung)
Life-Work-Balance
So schön der Beruf auch sein mag, so anstrengend kann die hohe Anzahl der Kontaktpersonen, Heterogenität der Gruppen, Projektionen, hohe Lautstärke, 45-Minuten- oder 90-Minuten-Rhythmen, gesellschaftliche Eingebundenheit und vieles mehr sein.
Daher gehört zur Professionalität der Lehrperson auch eine kluge Kräfte-Verteilung und Planung einer leistbaren Belastungskurve im Laufe eines Schuljahres.
Konkret lauten die Fragen dann zum Beispiel:
Gibt es Entlastung durch „kollaborative Unterrichtsvorbereitungen“?
Wie wird ein Unterrichtstag und wie die unterrichtsfreie Zeit strukturiert?
Wann sind Pausen und Reflexions-Zeiten sinnvoll und nötig?
Wie werden „anstrengende Erlebnisse“ verarbeitet und eingeordnet?
Wie werden Erfolge gewürdigt, das heißt gefeiert?
Kollegiale Beratung und Coaching- oder Supervisions-Gruppen unterstützen
Der kollegiale Austausch in der Berufsgruppe kann entlasten, anregen und Lösungsansätze entwickeln helfen. Darum ist kollegiale Beratung zu empfehlen.
Oft geschieht sie informell in den Lehrer*innen-Zimmern oder auch „zwischen Tür und Angel“. An manchen Schulen haben sich auch schon Gruppen für kollegiale Fallbesprechungen etabliert. (Ein bewährter Vorschlag steckt hinter diesem Link; pdf; 75 KB.)
Für die systematische Weiterentwicklung der Professionalität der Lehrerinnen und Lehrer dienen Coaching- oder Supervisions-Gruppen: Aus Aufgaben und Erfahrungen Einzelner werden Herausforderungen und Anreize zur Reflexion und zum Wachstum für die anderen. Eine ausgewiesene Supervisorin oder ein Supervisor steuert den Prozess und gibt Ideen und Anregungen „von außen“ in die Gruppe. Mein Angebot:Gruppensupervision mit Coaching-Elementen für Lehrer/innen
Die meisten Beraterinnen und Berater raten ihren Klienten zu Synergie und Qualität fördernden Vernetzungen. Da liegt die Erwartung nahe, dass gute Beraterinnen und Berater sich ebenfalls vernetzt haben: Zu kollegialer Anregung und Kontrolle, zu fachlichen Diskursen und zum gemeinsamen Vertreten wichtiger berufspolitischer Inhalte.
Die Umwelt der Arbeit und der Freizeit der Menschen wird immer mehr vernetzt.
Das ist schon ein Allgemeinplatz: Moderne Arbeitsfeldern werden immer komplexer – alles ist mit anderen Faktoren und Subsystemen vernetzt.
Diese Zunahme der Komplexität findet sich auch im Freizeit- und Erholungsbereich der arbeitenden Menschen. (Vielleicht ist ein Teil der gefühlten Zunahme an Komplexität auch durch eine genauere Erfassung und unsere Wahrnehmung bedingt.)
Die Zunahme der Komplexität kann man auch als Zunahme des Grads der Vernetzung beschreiben.
Insgesamt werde moderne Wissensgesellschaften immer häufiger als komplexe Netzwerke beschrieben und gedeutet.
Komplexe Strukturen werden gut von vernetzten Berater/innen beraten.
Um komplex zusammenhängende Strukturen (Organisationen, Systeme) gut beraten zu können, benötigen die beratenden Personen umfangreiche Kenntnisse, Fertigkeiten und Intuitionen. Eine solide Berater/innen-Ausbildung ist dazu ein Grundstock, reicht aber vielfälltig nicht mehr aus.
Hier kommt kollegiale Kompetenz-Netzwerke ins Spiel: Was ich selbst nicht mehr durchschaue, wo ich selbst Fragen und Unsicherheiten habe, berate ich mich mit kompetenten Kolleg/innen und lasse mich von deren Einfällen, wissen und Verfahren unterstützen.
Manche Projekte sind auch sinnvoll, im Team von Berater/innen zu begleiten.
Berufsständige Vernetzung von Supervisor/innen
Die schweizer Kolleginnen und Kollegen haben sich bereits 1976 als Berufsverband zusammengeschlossen, des heutigen BSO – Berufsverband für Supervision, Organisationsberatung und Coaching. Mehr Informationen unter: http://www.bso.ch
Seit 1988 gibt es den kollegialen Zusammenschluss der FVS, Freiburger Vereinigung von SupervisorInnen e. V. Hier haben sich Supervisorinnen und Supervisoren aus dem Großraum Freiburg zu gemeinsamer Fortbildung, Berufspolitik und gemeinsamem Marketing zusammen geschlossen. Der Verein gibt regelmäßig eine Art Branchenbuch für Supervisor/innen rund um Freiburg heraus und betreibt eine Website mit Berater/innen-Suchmaschine: http://www.supervision-freiburg.de Hier bin ich als Mitglied im Leitungsteam engagiert.
Dieses Jahr im Mai feiert die DGSv – Deutsche Gesellschaft für Supervision – ihre zwanzigjährige Gründung.
Dieser große Berufsverband vertritt hohe Ausbildungs- und Berufsstandards und engagiert sich für die Weiterentwicklung der Profession. Mehr erfahren Sie hier: http://www.dgsv.de Hier engagiere ich mich als Sprecher der DGSv-Regionalgruppe Freiburg.
Kontrollsupervisionen und Intervisions-Gruppen
Die Berufsverbände verpflichten ihre Mitglied zu Mindestandards.
Ein solcher Standard ist die Ausübung der Profession „nach den Regeln der Kunst“, also auf der Höhe der Theorie-Entwicklung und der bewährten Praxis. Dies bedeutet auch fachliche Kontrolle dies Anspruchs an die eigenen Beratungs-Arbeit.
Für die Qualitätssicherung von Supervisoren und Coachs haben sich Intervisions- oder Kontrollsupervisions-Gruppen bewährt:
regelmäßige Treffen unter Leitung eines Supervisors (Kontrollsupervision) oder kollegial geleitet (Intervision)
fachlicher Austausch über die Beratungsfälle
die Fälle sind anonymisiert, d. h.Vertraulichkeit ist garantiert
Mich selbst unterstützt meine Intervisionsgruppe bei kniffligen Fällen und regelmäßig bei der Überprüfung meiner Beratungs-Angewohnheiten (Ja, auch die gibt es!).
Von meinem vielseitig interessierten Web-Berater; Gunnar Thörmer, erhielt ich den Hinweis auf dieses Video über die Erforschung von systemischem Aufstellen, hier genauer: systemischen Team-Aufstellungen. Die private Universität Witten/Herdecke erforschte im Rahmen einer Dissertation Beziehungsgeflechte in Familienunternehmen (Wie stehen wir zueinander? …) Die Begleitung durch Prof. Dr. Fritz B. Simon bürgt für Seriosität.
Auch die anfängliche Skepsis gegenüber der Behauptung, dass es so etwas wie eine „Raum-Sprache“ gibt, wird im Film-Ausschnitt benannt.
Hier nun wird von der Forschung zu dieser Raumsprache berichtet. Reale Beratungsfälle werden in zwei Versuchsreihen mit unterschiedlichen Personen sehr aufwendig bearbeitet und anschließend die Übereinstimmungen untersucht.
Das zentrale Forschungsanliegen wurde von Peter Schlötter so formuliert: Gibt es eine allgemeingültige, nicht verbale Sprache von Stellungen von Personen im Raum zueinander, die Menschen tendenziell verstehen?
Die Ergebnisse dieser Forschung sind überzeugend eindeutig:
Ja es gibt eine von vielen Menschen intuitiv verstandene „Sprache“, mit deren Hilfe Stellungen im Raum als Aussage über Beziehungen verstanden und gedeutet werden können.
Es gibt hohe Übereinstimmungen im Auffinden von „Lösungs-Stellungen“.
Damit wird die Wirkung der Arbeit mit systemischen Aufstellungen wissenschaftlich erwiesen. – Auch zuerst skeptische Versuchspersonen zeigen sich beeindruckt und bescheinigen dem Forschungsansatz größtmögliche Objektivität.
„Beratung“ ist ein viel zu gerne verwendeter Begriff.
Alltäglich „beraten“ wir uns gegenseitig. Jeder weiß Rat oder hat wenigstens eine klug gemeinte Frage, die den Weg zur Lösung nahe legen soll.
Fast in allen Branchen wird aus dem altbekannten Verkäufer oder der Verkäuferin in neuer Sprachregelung ein „Berater“ oder eine „Beraterin“.
Zweifellos enthalten gute Verkaufsgespräche auch beratende Anteile – oder sie sind keine gute Kundengespräche. – Aber ist es darum sinnvoll, diese Leute gleich „Beratende“ zu nennen?
„Professionelle Beratung“ ist sinnvoll!
Tatsächlich sind viele Menschen immer wieder ratlos.
Besonders in beruflichen Zusammenhängen, die zunehmend als unüberschaubar und belastend erlebt werden und für viele auch bedroht erscheinen, fehlen Orientierung und Wegweisung.
Angesichts ständiger Wandlungs- und Angleichungsprozessen gibt es einen erhöhten Bedarf an Beratung und Begleitung von Veränderungsprozessen, Weiterqualifizierung und – im weitesten Sinne – Lernprozessen von Einzelpersonen, Teams und ganzen Unternehmen.
Konkrete Herausforderungen für Beratungen
Wo die Verständigung zwischen Kolleginnen und Kollegen oder auch zwischen Leitungen und Mitarbeiter/innen schwierig geworden sind, kann Supervision oder Coaching hilfreich sein und die Kultur der Verständigung in einem Unternehmen fördern.
Wenn Beschäftigte unter Überforderung leiden und die Krankheitsrate dies widerspiegelt und als zu hoch bewertet wird, kann Supervision und Coaching mit Betroffenen und Leitungskräften Wege zu Entlastungen eröffnen.
Klassisch war Supervision schon lange im sozialen Bereich eingeführt und hat sich als Fall-, Team- und Leitungs-Supervision bewährt, damit Sozial- und Pflege-Berufe dauerhaft qualifiziert arbeiten konnten.
Häufiger kommen Fragestellungen hinzu, die mit dem hohen Tempo von Veränderungen, Innovationen und dem globalisierten Marktdruck zu tun haben: Wie kann ein Team oder auch ein Unternehmen die Fähigkeit zu kreativen Lösungen, verbesserter Zusammenarbeit und Ressourcen schonendem Handeln erlernen? Oft ist dies eine Überlebensfrage für Abteilungen oder auch ganze Unternehmen.
Schließlich sind Fragen der persönlichen Entwicklung und Weiterqualifizierung in einer mediatisierten Arbeitswelt Themen, die in einer Supervision oder einem Coaching bearbeitet werden können.
Nachhaltigere Herausforderungen für Supervision:
Berufstätige entlasten
chaotische Eindrücke ordnen und einordnen
professionelle Qualität sichern und – bei Bedarf -entwickeln
Erfolge sichern oder in zukünftige Erfolge investieren
Viel zu selten werden Supervisionen auch zur Qualitäts-Entwicklung eingesetzt: Dann kann nicht mehr nur an Defiziten und Problemlagen sondern auch an Erfolgen, Zielen und Möglichkeiten und deren Weiterentwicklung und Sicherung gearbeitet werden. – Langfristig scheint mir dies eher ein Erfolgsrezept!
Wenn ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin eine neue Aufgabe übernimmt, ist zu wünschen, dass man die neue Fachkraft einlernt. Oft haben die Anstellungsträger dafür aber zu wenig personelle Kapazitäten oder finden diese Einarbeitung nicht notwendig. Besonders bei leitenden Funktionen wird eine gründliche Einarbeitung leider oft unterlassen. In jedem Falle finde ich ein „Sparen an der Einarbeitung“ eine krasse Fehlentscheidung. – Hier kann dann eine Supervision oder ein Coaching sinnvolle Unterstützung bieten.
Angesichts diese erste Auflistung von Anlässen und Möglichkeiten für Beratungsbedarf wird niemand ernsthaft bestreiten, dass hier gut ausgebildete und erfahrene Fachkräfte benötigt werden. – Gut ausgebildete und kollegial vernetzte Supervisor/innen haben sich in Fachverbänden (z.B. BSO und DGSv) zusammen geschlossen, um die Qualität Ihrer Arbeit zu sichern und zu dokumentieren und die eigene Profession weiter zu entwickeln.
Weiterführende Links
Dieser Artikel ist der Beginn einer neuen Reihe zur „Profession der Supervision“.
Diese Internetseite ist das Ergebnis einer guten Beratung und tatkräftiger Unterstützung.
Gunnar Thörmer, der sich vielsagend und ausdrucksstark „der Flexilist“ nennt, hatte die Inhalte meiner veralteten Seite in eine neue Sytematik und neue Technik übersetzt und mir so einen großen Sprung ermöglicht: Neues zu schaffen wäre für mich sonst zu anstrengend gewesen. Wahrscheinlich hätte ich mich wohl noch ein weiteres Jahr mit alter Technik und veraltetem und nicht mehr passendem inhaltlichem Aufbau abgefunden.
Was ich an Gunnar Thörmer besonders schätze:
großer Ideenreichtum
die Bereitschaft, sich mit meiner Gedanken- und Arbeitswelt auseinander zu setzen
fundierte fachliche Kenntnisse zu den Themen „Marketing“ und „Web-Publishing“ und die Bereitschaft, einem Nach- und Hinterfrager Auskünfte zu geben
einen zupackenden Arbeitsstil
die Abwägungen zwischen Aufwand und Ertrag: Ziel dieser Weiterentwicklung war – neben der Neustrukturierung von Inhalten – auch die bessere Handhabung bei Aktualisierungen. Mit dem von ihm ausgewählten und angeglichenen WordPress kann ich von jedem Internet-Anschluss aus meine Seite aktualisieren.
Mit seiner Vorarbeit und seiner Unterstützung ist diese neue Internetseite mit sehr überschaubarem Aufwand entstanden.
Dafür sage ich herzlich Dank.
Ich empfehle Gunnar Thörmer – den Flexilisten – für solche Projekte von Herzen.
Ich verstehe unter Supervision/Coaching eine professionelle, reflexive Beratungsform für alle, die mit anderen Menschen zusammenarbeiten – sei es beruflich oder ehrenamtlich.
Professionell ist die Beratung, weil
sie ein verabredeter und bezahlter Such-, Finde- und Lernprozess ist
von ausgebildeten Personen angeboten wird
zu hilfreichen, individuellen, passenden Antworten, Lösungen oder Richtungen der Entwicklung führt
sich einer internen und externen Überprüfung stellt (kollegiale oder Kontroll-Supervision und Evaluation auch durch den Kunden.
Seit einiger Zeit wird unter dem Begriff „Coaching“ eine Beratung – vor allem für Leitungspersonen – angeboten.
Meiner Vorstellung nach handelt es sich bei Coaching um eine mit Superversion vergleichbare Beratungsform, die sich vorwiegend an Personen mit Leitungsverantwortung richtet und besonders die konkrete Umsetzbarkeit in veränderte Verhaltensweisen betont.
Ich bezeichne mich gerne weiter schwerpunktmäßig als „Supervisor“, wenn ich auch – je nach Auftrag – gerne auch einen deutlichen Anteil der Arbeit auf anwendbare Handlungs-Ideen verwende.
An der Beratungsform „Supervision“ schätze ich:
die langfristig wirksamen (manche sagen „nachhaltigen“) Veränderungen
die Grundannahme, dass wir einem Entwicklungsprozess gestalten
die Lern- und Arbeitsform: durch selbst formulierte Zielformulierungen (Wissen Sie, was Sie tun und warum Sie es tun? Wollen Sie es so? Was wollen Sie verändern?) und eine selbstreflexive Haltung, die Probe-Handlungen und damit auch Fehleversuche zulässt.
Ziel meiner Coachings und Supervisionen: Sie sollen wirken!
Sie, als Kunde, legen eine Aufgaben- oder Problemstellung vor und bringen ihre Bereitschaft mit:
sich (mit Zeit, d.h. ohne Zeit-Stress) zu zeigen und sich auszusetzen und sich dabei Fragen zu beantworten, die für erfolgreiches Handeln wichtig sind
liebgewonnene Vorstellungen und Denkgewohnheiten auch anfragen zu lassen
Die Ziele der Supervision / des Coachings werden in einem gemeinsam erarbeiteten Vertrag festgelegt.
Ich biete Ihnen meine Erfahrung und eine Auswahl angemessener Arbeitsformen an.
Dabei bin ich keiner „psychologischen Schule“ angehörig, sondern wähle aus einer Vielezahl von Herangehensweisen das Passende aus. Mein Hintergrund ist die humanistische Psychologie (TZI, Gruppendynamik, TA, Psychodrama, Gestaltwahrnehmung, klientenzentrierte Arbeit) und Aspekte systemischen Denkens, erweitert um lösungsfocussierte Verfahren und Transfers aus aktuellen neuro- und sozialwissenschaftlichen Erkenntnissen. Zur Unterbrechung eingeübter Wahrnehmungs-, Deutungs- und Verhaltensmuster dienen unter anderem theatralische und konfrontative Elemente und ästhetische oder körperorientierte Aufgaben.
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