Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte haben die große Chance und Aufgabe, einen Teil ihrer Arbeitszeit selbst zu organisieren.
Ich rate hier allen , diese Chance zu ergreifen: Eine für sich selbst passende Selbstorganisation mit funktionierender, intelligenter Archivierung von Material und Unterrichtsdokumentationen zu entwickeln, lohnt sich auf Dauer ganz sicher.
Für mich gehört zur Selbstorganisation:
Ziele entwickeln und deren Umsetzung planen
Zwischenreflexionen (möglichst mit Feedbacks)
Ein Ablage- und Archiv-System entwickeln und diese Ordnung konsequent umsetzen
Ideen zu Selbststeuerung:
Ziele finden und deren Umsetzung planen „Wer nicht weiß, wohin die Reise gehen soll, für den ist jeder Wind der falsche.“ Diese Segler-Weisheit gilt für viele Bereiche der planvollen Arbeit. Wenn ich meine Ziele formuliert habe und die Umsetzung tatsächlich anstrebe, so sind als nächstes erste Schritte zu planen. (Ich rate ja nachdrücklich zu einem eigenen Konzept der Arbeit; z. B. hier.)
Zum Thema „Ziel- und Zeit-Management“ gibt es Berge von Hilfestellungen und Theorien. Jenseits aller Wettkämpfe um die beste Organisation der Ziele, Zeiten und Aufgaben erscheint mir die Entscheidung für die tatsächliche Umsetzung ein wesentlicher Punkt zu sein. Meine Erfahrung: Anfangen und die Mittel nach persönlichem Interesse und persönlichen Vorlieben und Rhythmen weiter entwickeln, hat sich bei mir selbst bewährt. [vertiefend lesen Sie hier]
Kein vernünftiger Mensch würde ein großes Projekt (Reise, sportliches Leistungstraining etc.) ohne Zwischen-Reflexion und Angleichung der Verfahren bestreiten wollen. Im Bereich der geistigen Arbeit ist diese Zwischenreflexion sicher genau so wichtig. – Manchmal sogar noch wichtiger, weil wir sonst erst am Ende des Unterrichts oder gar erst bei der Prüfung entdecken, was verbesserungsbedürftig gewesen wäre. Dann ist diese Einsicht manchmal eher tragisch, weil zu spät und nicht mehr zu ändern. Ich empfehle Zwischen-Reflexionen nach ungefähr drei Monaten, also in der Hälfte des Schulhalbjahres und am Ende (eines Projektes).
Erste Ideen zu einer systematischen Ablage und einem für Lehrer/innen passenden Archiv-System
Die Datenmenge wächst ständig. Wer einmal einen Unterricht (für Lehrer/innen) oder eine Zusammenfassung des Lernstoffs (für Schülerinnen und Schüler) entworfen hat, möchte dieses Ergebnis wieder finden. Entwürfe, Zusammenfassungen oder Kopiervorlagen zu suchen, bedeutet für mich sinnlose Vergeudung von Zeit und Energie. Ein einfaches, intelligentes und passendes System für die Ordnung zu haben und anzuwenden, spart Zeit und Ärger.
Ich habe entdeckt, dass für mich als allgemeinbildender Lehrer eine Ablage nach inhaltlichen Schlagworten sinnvoller und beständiger ist, als die Systematik des derzeit gültigen Lehrplans zu übernehmen: Lehrpläne ändern sich immer wieder, inhaltliche Zusammenhänge wesentlich seltener. Sowohl in der Verzeichnis-Struktur meines Rechners als auch in den Archiv-Ordnern für Material und ausgedruckte Unterrichtsentwürfe verfolge ich dieses Verfahren seit nunmehr neunzehn Jahren und habe gute Erfahrungen damit.
Da ich die Aktenordner als zu groß und unflexibel einschätze, habe ich mich für ein Lose-Blatt-Sammel-System entschieden. So kann ich die passende Stichwort-Mappe jeweils mit in die Schule nehmen. Wächst ein Ablagemappe im Laufe der Zeit zu einem unförmigen Papier-Packen an, so kann ich den Inhalt leicht auf mehrere Unter-Themen aufteilen.
Meine Empfehlungen für eine Struktur der Ablage im PC
Geben Sie Ihrer Ablage (auch im PC) eine eindeutige und überzeugende Ordnung, die zu ihnen selbst passt und setzen sie diesen eigenen Standard konsequent um.
Meine Systematik für die Benennung der Dateien: Zuerst die Nummer der Lehrplaneinheit, dann die Stunden-Nummer, anschließend der Buchstabe für die Art des Materials (UAP = Unterrichts-Ablauf-Plan, F = Folie, AB = Arbeits-Blatt, M = Material). Dann folgt ein möglichst aussagefähiger Kurz-Titel. Es lohnt sich, sich einmal eine (eigene) Grundordnung für die Benennungen auszudenken und diese dann konsequent einzuhalten.
Überprüfen Sie die Ordnung regelmäßig zum Ende des Schuljahres und räumen Sie Ihn Verzeichnisbaum und Ihre Dateien regelmäßig zum Start in das neue Schuljahr auf. (Ihre Küche und Ihren Schreibtisch ordnen Sie ja wohl auch regelmäßig.)
oder: Wieviel wird uns ein „enkeltauglicher“ Lebensstil kosten?
Lesezeit: circa 9 Minuten
Die Vorstellung vom ewig wachsenden und sicheren Wohlstand ist zerbrochen. Stattdessen wachsen Sorgen um Klima-Kipp-Punkte, Umweltbelastungen und notwendige, persönliche, gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Veränderungen.
Disclaimer Dieser Textes könnten Sie verunsichern, konfrontieren, aus gewohnter Verdrängung der Problematik herausführen oder zu Wahrnehmungs- und Verhaltensänderungen motivieren.
Update vom Juli 2022 Der Handlungsdruck wird immer massiver, je länger wir einfach Vieles weitermachen. Das wissen wir nach dem letzten IPPC-Bericht von Ende Februar 2022. Lesen Sie den Beitrag bitte trotzdem. Finden Sie Ihre eigene Position zum Thema. Fördern Sie Diskussionen und handeln Sie! Auch wenn jede und jeder „nur“ kleine Schritte geht, so ist Ihr Beitrag einer zur in die gewünschte Richtung. Vielen Dank.
tl;dr
Dissonanzen, Zweifel und Sorgen statt Vorstellungen vom andauernden, komfortablen Wirtschafts- und Wohlstands-Wachstum. | Wir – als menschliche Weltbevölkerung – bewegen uns mit unserer Konsum- und Wachstums-Zug wie auf ein Tsunami-Gebiet zu. Wir diskutieren über die Neigung der Schienen, wer die Mehrkosten für die Umwege bezahlen soll und welche Ziele wir jenseits der Gefahr erreichen wollen. Wir steuern nicht oder noch entschieden genug um! | Ob wir aus dem Zug herauskommen werden, ist unklar. – Ob wir es tatsächlich gemeinschaftlich wollen leider auch noch. – Darüber schlage ich vor, miteinander zu reden – und dann immer dringlicher politisch, wirtschaftlich und auch persönlich zu handeln! – Auch kleine Schritte sind ein Beitrag in die gewünschte Richtung.
1. Ausgangspunkt Klimakrise
Über Details kann man immer weiter streiten, weil Prognosen und Klima-Modelle immer von Vorannahmen ausgehen und diese auch anders angenommen werden können. Und: Die sehr erdrückende Mehrzahl der Forscherinnen und Forscher sind sich einig, dass es eine Erwärmung der Atmosphäre in bisher nicht gekanntem Ausmaß gibt und dieser Prozess weiter drastisch ansteigen wird.
Einige beispielhaft ausgesuchte, anschauliche Zusammenfassungen:
Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Joachim Schellnhuber erklärt in klarer deutscher Sprache: Vom „Kosmos“ zur „Erdsystemanalyse“ (13.11.2019) in einem Youtube-Video; (z. B. Klima-Kipp-Elemente ab 6:40; zurückgehend auf einen Vortrag von ihm in Oxford schon im Jahr 2000)
Der Meteorologe Özden Terli (https://twitter.com/TerliWetter) spricht im heute-journal vom 13.11.2019 von der überdurchschnittlichen Erwärmung der Meere(13.11.2019)
Weitgehende Einigkeit gibt es auch über mögliche, dramatische Folgen, beispielsweise
Deutlich wie nie zuvor hat der Weltklimarat vor dem Klimawandel gewarnt und drastische Maßnahmen gefordert, um den CO2-Ausstoß zu verringern. Denn die 1,5-Grad-Grenze werde schon im nächsten Jahrzehnt überschritten (Tagesschau: Die Klima-Zeitbombe tickt. IPCC stellt düstere Prognose im März 2023)
Klimazonen werden sich verschieben, Tiere werden sterben/aussterben, Pflanzen sterben oder bringen drastisch weniger Ertrag …
2. Eigene und verbreitete Schwierigkeiten, zu erkennen und zu reagieren
Eigentlich können durchschnittlich interessierte Zeit-Genoss*innen diese Krisen-Vorhersagen wissen. Oder sie können sie sich erschließen: Die Natur und die natürlichen Rohstoffe sind begrenzt. Die Biosphäre der Erde ist ein zerbrechliches Ökosystem.
Tatsächlich habe ich mich selbst immer wieder mit diesem Themenbündel beschäftigt – und es dann wieder gelassen.
Bei manchen wirtschaftlichen Entscheidungen, wie z.B. der fortgesetzten politischen Bevorzugung des Automobils als Fortbewegungsmittel hatte ich Bedenken. Ich wählte meine eigene Alternative und opponierte gegen vorherrschende Bewertungen. Auch ich bildete mir lange ein, es könne schon irgendwie gut ausgehen. Ohnmacht zu empfinden ist unangenehm. Also hoffte ich – und schaute lieber nicht so genau hin und delegierte die Verantwortung an politische Entscheidungsträger*innen.
Unterstützt wurde diese – vermutlich nicht nur bei mir stattfindende – Vermeidung des Problembewusstseins auch noch von einem Technik-Glauben, der nur zu gerne annehmen wollte, es gäbe für viele Probleme technische Lösungsansätze.
„Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“Albert Einstein
Die Verweigerung der dringend notwendigen Problematisierung kann ich mir auch mit dem psychologischen Phänomen des Zuschauereffektes in Gruppen erklären: Eine Gruppe beobachtet etwas Problematisches. Gleichzeitig reagiert niemand aus der Gruppe: Die Verantwortung wird anonymisiert und diffundiert: Weil alle nichts tun, wird angenommen, es sei schon nicht so schlimm.
Hinzu kommt wahrscheinlich eine große Ungeübtheit – vielleicht ist es auch tatsächlich eine kulturelle Überforderung, auf globale Zusammenhänge zu reagieren. Wir Westeuropäer begreifen uns doch sehr individuell. Da fallen kollektive Abstimmungsprozesse schwer: Warum soll ich meinen Lebensstil herausfordern lassen, wenn doch die anderen … Damit entschuldige ich weder mich selbst noch andere. Ich ahne nur, wie wir soweit kommen konnten.
Auch Greenwashing-Einladungen waren und sind für mich und viele verlockend: Wir tun ja etwas für die Umwelt, kaufen BIO-Produkte, verwenden wenig Plastik, verschwenden möglichst wenig Rohstoffe und recyceln. Die gerne genommene Illusion ist dann, das würde ausreichen. Tut es tatsächlich nicht.
3. Daten erheben, sich engagieren statt wegzuschauen!
Im Zusammenhang mit Unterrichtsvorbereitungen zum Oberstufen-Thema Zukunft konnte ich mich der Daten- und Nachrichten-Lage nicht mehr länger verschließen. Ich recherchierte und suchte meinen eigenen Standpunkt.
Viele Gespräche, die ich wagte, zeigten mir das erschreckende Bild, dass in meiner Umgebung viele Menschen die Bedrohung wahrnahmen, aber – wie ich – zu keinen entschiedenen Handlungen fanden.
Bei Mahatma Gandhi habe ich gelernt, man könne bei sich selbst mit dem Gewünschten beginnen:
Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.Mahatma Gandhi
Das ist tatsächlich nicht einfach, aber es ist immerhin in unserem Einflussbereich und damit möglich.
4. Postwachstums-Ökonomien: Verzicht und Gewinn
In Diskussionen über meinen vormaligen Hoffnungs-Ansatz, dass wir die notwendigen technischen Lösungen schon finden würden, wurde ich durch einen Freund mit naturwissenschaftlicher Ausbildung auf Prof. Dr. Niko Peach, einen Postwachstumsökonomen, aufmerksam. Herr Peach beeindruckte mich durch sehr kenntnisreiche und gleichzeitig unaufgeregt-humorvolle Darstellung der Menschheitssituation in der ökologischen Krise.
Seine Hauptaussage ist bitter und realistisch: Ein Weiter-So mit der Erwartung eines fortdauernden Status-Quo-Schutzes für unseren Wohlstand ist keine Lösung, sondern verstärkt das ökologische Problem progressiv.
Seine Ideen sind radikal – im guten Sinne von „an der Wurzel ansetzend“. Dabei formuliert er, dass wir seit mindestens 30 Jahren auf ökologischen Kredit leben und umdenken und umsteuern müssen. Wir sind gerade dabei, die Biosphäre der Erde dauerhaft so zu schädigen, dass menschliches Leben darin sehr unangenehm werden wird.
Im Klartext:
Wir sollen verzichten
auf eine auf Wachstum setzende Wirtschaft
damit auch auf einen Teil unseres materiellen Wohlstands
auf die Hälfte der klassischen Erwerbsarbeit in der bisher bekannten Form.
Wir können auch gewinnen
weniger beruflichen Stress
mehr Sozialzeit; z. B. für Partner*innen, Kinder, Freunde und die Pflege von lieben Menschen
mehr Selbstvorsorge-Handlungen; z. B. für Reparaturen von Maschinen und alltägliche Gegenstände und Selbsterzeugung von Nahrungsmitteln
Das sind ungewöhnliche Ideen. Sie können Lösungswege sein.
Schon länger kenne ich die Ideen einer Gemeinwohl-Ökonomie, wie sie Christian Felber verbreitet. Hauptanliegen dieser Denkrichtung sind, die Zielrichtung der wirtschaftlichen Aktivitäten nicht auf die Gewinn-Maximierung zu begrenzen, sondern anzunehmen, dass Wirtschaft vor allem der Bedürfnisbefriedigung der Menschen dienen solle und dabei keine Zusammenhänge erzeugen soll, die Menschen, Gemeinschaften oder Umwelten schädigen. Soweit ich den Ansatz verstanden habe, wird die Steuerung über einen variablen Mehrsteuersatz organisiert: Wer also mehr Schaden anrichtet, bezahlt mehr.
An dieser Stelle scheinen sich die Ideen von Herrn Prof. Dr. N. Peach und Herrn Chr. Felder zu berühren.
5. Diskussionen, auch Probehandlungen und die Rollen-Wahl jeder einzelnen Person erscheinen mir notwendig
Eine Einigkeit, wie auf die ökologische Krise (also weit mehr als nur die Klimakrise) reagiert werden kann, kann ich derzeit nicht sehen. Ich kann nicht erkennen, wie wir dahin kommen können.
Die politischen Akteure fürchten um ihre Wiederwahl. Viele Wählerinnen und Wähler befürworten Klimaschutzmaßnahmen grundsätzlich, reagieren aber kritisch, wenn diese spürbare Kosten für sie verursachen.
Hier sind alle gefordert, zügig – d.h. jetzt(!) – zu handeln
Wähler*innen, die Entscheidungsträger*innen und die politischen Akteure sollen sich in die Meinungsbildung einmischen und andere – als die von Politiker*innen befürchteten – öffentliche Stimmungen bewirken. Das wünsche ich mir.
Auch bewusste Probehandlungen, also alternative Lebensweisen zur aktuellen, konsumorientierten sind dringend notwendig. Wie oben angedeutet: Ab jetzt leben, wie man es sich (von anderen) wünscht.
Einige Beispiele
Efeu als nachwachsendes Wachmittel Herkömmliche, häufig in Plastik verpackte Waschmittel ersetzen wir in der Familie seit über einem Jahr durch den natürlichen Rohstoff Efeu.
Natron-Pulver als Deo funktioniert ganz gut.
werkstattüberholte, aufbereitete Gebrauchtgeräte, z. B. PCs statt neu produzierten Hightech-Geräten kaufen. In der Regel funktionieren diese genauso, sind nur eben nicht hipp.
regional produzierte Produkte kaufen spart Transportwege und damit „Umwelt-Kosten“
Autofahrten möglichst reduzieren oder gar vermeiden (geht erstaunlich oft)
Echte Herausforderungen, die ich gerne sportlich nehme. – Ich sehe keinen anderen Weg.
Bin gespannt, wie dieses Groß-Experiment weiter geht.
Eine umfangreiche Hilfestellung für die konstruktive Kommunikation zum Thema „Klima“: Handbuch Klimakommunikation (mit Zusammenfassungen und Video-Schnippsel; als Buch oder kostenloser pdf-download und als podcast) von klimafakten.de
Treibhauspost #112: Die Hymne der Erde. Lange haben wir Wälder, Flüsse, Pflanzen und Tiere für stumm erklärt. Dabei können uns ihre Klänge viel über die Welt verraten – und dabei helfen, sie besser zu schützen.
Für Tipps zu weiteren hilfreichen Links und konstruktiven Diskussionsbeiträge in den Kommentaren bin ich dankbar.
V10 – entwickelt im Herbst 2019, zuletzt um einen Link erweitert am 14.03.2026 Drucke diesen Beitrag
und wie nachhaltig ich mir die wesentlichen Punkte merken konnte.
Die meisten Menschen haben ein beklemmendes Gefühl oder auch Angst vor Prüfungen. Das hängt wohl auch mit untauglichen Lern-Versuchen und den entsprechenden schlechten Erfahrungen zusammen. – Die gute Nachricht: Diese Angst ist begrenzbar, wenn rechtzeitig, regelmäßig und systematisch gelernt wird.
Prüfungen können schließlich tatsächlich auch Freude machen: Endlich darf ich zeigen, was ich kann und wie gut ich es kann!
Solche guten Erfahrungen wünsche ich Ihnen!
1. Vorbereitung einer schriftlichen Prüfung (z. B: Abitur)
Ich rate dazu, sich rechtzeitig über den vorgesehenen Stoff zu informieren.
Außerdem sind die auch die formalen „Spielregeln“ wichtig: Bedarf es einer Meldung? Müssen Voraussetzungen für die Zulassung zur Prüfung vorgewiesen werden?
Schließlich ist eine geplante Vorbereitung sinnvoll. Diese muss rechtzeitig beginnen und sollte auch Zeit-Puffer für Unvorhersehbares (Krankheiten oder andere wichtige Ereignisse) enthalten.
Es gilt der Grundsatz, dass die Methode der Prüfung auch ein Schwerpunkt in der Vorbereitung sein sollte: Zu schriftlichen Prüfungen sollten Sie also auf jeden Fall handschriftlich schreiben! Achten Sie darauf, dass Sie tatsächlich handschriftlich schreiben, denn bisher werden kaum pc-gestützte Prüfungen abgenommen. (Wäre doch schade, wenn Sie in der Prüfung von Hand- und Armkrämpfen abgelenkt würden!)
2. Vorbereitung einer mündlichen (Abitur-) Prüfung
Ab 2024 hat das mündliche Abitur in Baden-Württemberg eine neue Form!
Die Prüflinge bekommen eine mehrstufige Prüfungsaufgabe, haben 20 Minuten Vorbereitungszeit und sollen dann einen zusammenhängenden Prüfungsvortrag entlang der gestellten Aufgabe von 10 Minuten halten.
Anschließend werden Sie weitere 10 Minuten von der Prüfungskommission befragt.
Mein Rat: Vortragsversatzstücke vorbereiten
Klug ist es, sich Versatzstücke für Prüfungsvorträge vor der Prüfung zu überlegen, weil es in der Regel nur sehr begabten Schülerinnen und Schülern gelingen wird, in 20 Minuten einen ausgezeichneten 10-minütigen Vortrag vorzubereiten.
3. Tipps für gute Präsentationen
Führen Sie mehrere „Test-Läufe“ Ihrer Präsentation durch.
mit mp3-Aufnahme
eventuelle auch mit Video-Aufnahme
und vor realem Publikum.
Achten Sie auf möglichst freie Rede und auch auf eine angemessene Sprechgeschwindigkeit und die Zeit.
Bitte auf keinen Fall auswendig Gelerntes herunter leiern! – Lassen Sie eine Uhr mitlaufen.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und das nötige Quäntchen Glück!
Einige Hinweise zum Umgang mit Prüfungsängsten. – Sollten Sie schwerwiegender Probleme damit haben, so lassen Sie sich bitte von psychologischen und therapeutischen Fachleuten helfen!
Aktuelle Informationen zur gymnasialen Oberstufe in Baden-Württemberg mit dem Ziel des Abiturs, zusammengefasst in Informationen zum Abitur an Gymnasien in Baden-Württemberg
Mehrheitsentscheidungen führen immer wieder zu unangenehmen Wirkungen. Machtspiele sind lästig und langfristig schädlich, zum Beispiel, weil sich weniger mächtige als „Verlierer und Verliererinnen“ empfinden.
Immer den Konsens in einem Gespräch zu suchen, kann anstrengend sein!
Ein pfiffiger Perspektiven-Wechsel führt zu unerwartet hoch akzeptierten Lösungen: durch „konsensieren“.
Mehrheitsentscheidungen haben deutliche Nachteile.
Immer wieder wird begründet bezweifelt, ob die üblichen Mehrheitsentscheidungen günstig sind, denn es gibt häufig „Verlierer“ oder taktisch Unterlegene.
Im privaten Bereich und in kleinen Gruppen geben wir uns normalerweise Mühe, eine für alle Beteiligten akzeptable Lösung – also einen guten Konsens – zu finden. Die Schäden an den Beziehungen wären sonst einfach zu hoch.
Wie kann dieses Prinzip auch für größere Gruppen mit verträglichem Aufwand angewendet werden? Wir suchen auch dort Lösungen, die für die allermeisten Fälle ohne „Verlierer“ oder „Überstimmte“ ausgehen könnten.
Der Dreh: Die Perspektive wird auf die Widerstände gegen die einzelnen Optionen gewendet. Das heißt, die normalerweise schwarz-weiß unterscheidende Mehrheitswahl wird in Stufen aufgebrochen. Jede Lösungsmöglichkeit wird nach „Widerstand“ auf einer Skala von 00 (ohne Widerstand = eine mögliche Ja-Stimme im Mehrheitswahlmodus) bis 10 (geht gar nicht = mögliche Nein-Stimme im Mehrheitswahl-Modus) bewertet und anschließend verrechnet.
Vorteile
In einer ersten Zwischenphase können weitere Lösungen oder Lösungsvarianten vorgeschlagen werden. Damit ergibt sich eine deutliche Steigerung der Beteiligungsmöglichkeiten.
Der Charme dieser Vorgehensweise ist, dass man mit diesem Verfahren mehrere Ja- oder Nein-Stimmen und auch noch alle Abstufungen dazwischen zu allen zur Auswahl stehenden Möglichkeiten abgeben kann.
Die Konsens-Lösungen werden sehr gut von allen aus der Entscheider-Gruppe akzeptiert.
Allermeist gibt es keine „Verlierer“; alle sind am erfolgreichen Konsens beteiligt. (Manchmal ist eine Moderation sinnvoll.)
Der Fokus wird durch das Verfahren auf kreative und sinnvolle Lösungen und weg vom reinen Macht-Erhalt verschoben. (Darum kann man das Verfahren mit Recht „systemisch“ nennen.)
Nachteile
Das Verfahren entspricht nicht unseren eingeübten Wege und Erwartungen. Es bedarf einer Hin- und Einführung.
Es ist aufwändig (zeitlich und inhaltlich).
In den meisten Geschäftsordnungen von Entscheidungsgremien sind Mehrheitsentscheidungen als Standard-Verfahren festgelegt. Daher muss nach dem Konsensieren noch ein formaler Mehrheitsbeschluss über die einvernehmlich gefundene Lösung herbeigeführt werden. (Das sollte dann auch kein wirkliches Problem mehr darstellen.)
Ein leistungsfähiges – und kostenpflichtiges – online-Tool
Meine ersten Tests in 2017 mit https://www.konsensieren.eu/de/ sind positiv verlaufen. Inzwischen habe ich das Verfahren vielfach erproben. Beispielsweise wurde es bei Entscheidungen über Wahl-Themen im Unterricht einsetzt. Manchmal waren allerdings entweder das Schulnetz oder die Server des Anbieters – oder gar beide – überfordert,
Seit einiger Zeit gibt es ein leistungsfähigeres und intuitiv nutzbares Nachfolge-Werkzeug: acceptify
Noch einige, wenige Tipps für den Admin / den Anlegenden:
Ich arbeite in der Regel mit wenig Sicherheit und hoher Anonymität, d.h. mit öffentlichem Link und ohne Anmeldung via Email-Adresse. Das setzt ein gewisses Vertrauensverhältnis unter den Teilnehmenden voraus.
Legen Sie bitte fest, dass das Ergebnis schon vor Ende des Bewertungszeitraumes sichtbar wird!
Ich finde es sinnvoll, die sogenannte „Passivlösung“ auszuschließen, also die Teilnehmer*innen zu nötigen, sich die Mühe der Positionierung auch wirklich zu machen.
Oft bitte ich die Teilnehmenden, auf Fragen und Variationen der Themen zu verzichten und kläre die Alternativen vorher. Das spart Zeit und schränkt ein.
Weniger komfortabel und optisch anspruchsvoll und genauso wirksam sind andere Tool
Selbst arbeite ich z.B. mit mentimeter.com. Nur die Überschrift wird entsprechend angeglichen und es wird nach Widerstand gefragt.
Update März 2024: ein neues, kostenfreies Werkzeug https://konsens.it/de/
Dazu einige wenige Tipps:
In jedem Fall sollten Sie einen Phasen-Code festlegen, um später den Zeitraum für die Entscheidungsphase ändern zu können und ein (unabsichtliches) Löschen der Frage zu vermeiden.
Man kann die Vorschlagsphase auf diesem Weg (durch Eingabe des Phasencodes) ebenfalls zu einem eigens bestimmenten Zeitpunkt beenden.
Wenn eine anonymisierte Umfrage angestrebt ist, sollten die Teilnehmenden zur Eingabe von Phantasienamen aufgefordert werden, sonst kann nach der Abstimmung den Namen das Abstimmungsverhalten zugeordnet werden.
Ich arbeite für Klärung - auch bei Cookies - und muss Sie leider befragen:
Ich verwende Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Manche sind technisch notwendig. Wenn Sie den anderen zustimmen, kann ich Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn Sie diese Einwillligung nicht erteilen oder zurückziehen, könnten manche Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional
Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Präferenzen
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt.Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.