Wozu helfen Blogs im Unterricht? (Profession Lehrkraft – 15)

Zusammenfassung

Blogs sind inzwischen recht einfach zu erstellen und können den Unterricht vielfältig unterstützen:

  • als Link-Katalog
  • als Quelle für Arbeitsblätter und Beschreibungen von Unterrichtsmethoden
  • als Unterrichts-Protokoll
  • und mehr: z.B. Reflexionsebene, Diskussionsforum, Portfolio

Ich mache Mut zur Erkundung und zum Experiment.

Einen Blog zu starten ist inzwischen recht einfach. – Ich ermutige zu Experimenten.

Inzwischen ist es nicht mehr schwer, einen „Blog aufzusetzen“, wie die Blogger sagen, also einen Blog einzurichten.

Ich habe mehrjährige, gute Erfahrungen mit der Bloggersoftware WordPress.com und kann dieses Paket empfehlen.

Man muss dafür auch nicht unbedingt bezahlen. Ich rate sogar dazu, zuerst einmal eine kostenfreie Variante zu erproben. Wer weiß, ob sich die Methode als passend und hilfreich erweist und Sie Freude am Bloggen und am Einbinden in den Unterricht entwickeln.
Wenn nicht: Ein Blog kann auch wieder gelöscht werden.

Selbst habe ich mich vor vielen Jahren für einen Blog mit eigenem Namen entschieden. Dafür wird dann eine jährliche „Miete“ für den Namen und den Speicherplatz auf einem Server fällig. Ich empfehle dafür die Firma Hosteurope in Köln. (Hier wird bald wieder ein Link gesetzt. Bei Abschluss eines Vertrages haben sowohl Sie wie auch ich etwas davon. Danke für Ihre Geduld.)

Lassen Sie sich auf eine Experiment und einige Versuche ein.
Ich habe Freude entwickelt und bekomme positive Rückmeldungen zu meinem, inzwischen großen Blog-Projekt.

Blog als Link-Katalog

Jahrelang sammle ich schon für den Unterricht interessante Links auf einer eigenen Blogseite mit dem Titel Links und Material zum Unterricht.

Dadurch bin ich sehr flexibel und kann im Unterrichtsgeschehen direkt auf Fragen oder Interessenlagen der Schülerinnen und Schüler reagieren und biete immer mal wieder etwas mediale Abwechslung.

Außerdem hilft mir diese Seite, Ordnung auf meinem Schreibtisch zu halten:

  • Was sich bewährt hat, wird in die Linksammlung aufgenommen.
  • Andere, weniger hilfreiche Quellen/Links kann ich wieder vergessen oder auch wieder aus der Link-Liste löschen.

Blog als Quelle für Arbeitsblätter und -methoden

Auch Routinen im Unterricht können als Arbeitsblätter hinterlegt werden. Beispielsweise

  • Welche Regeln gelten bei Ihnen bei der Notengebung?
  • Was erwarten Sie für eine GfS?
  • Wie kann ich erfolgreich lernen?

Blog als Unterrichts-Protokoll: Plakat-Wand

Angeregt durch die MOOC-gestützte Fortbildung OpenReli2013 im Herbst und die Jahrestagung für die Religionslehrer/innen der beruflichen Schulen in Rastatt habe ich mich zu einem Unterrichtsprojekt zu großen Fragen entschlossen.

Die Ergebnisse der beiden Unterrichtsreihen veröffentliche ich – zur Freude der Schülerinnen und Schüler – in einem eigenen Blog zu den großen Fragen:

Screenshot vom Unterrichtsblog https://grossefragen.wordpress.com/ zum Thema Weihnacht: Welches Bild machen wir uns?

Ausblick

Weiter kann ich mir vorstellen, die Schülerinnen und Schüler zur Formulierung ihrer Reflexionen anzuregen
Blogs von Schülerinnen und Schülern als Lerntagebücher verfassen zu lassen Diskussionen über Blog-Kommentare zu fördern …

Update 2.04.2016: Datenschutz beachten!

Inzwischen habe ich an einem Punkt wesentlich dazu gelernt: Für die Daten der Schülerinnen und Schüler bedarf es einer sehr sorgfältigen Handhabung, um die hohen Ansprüche der Datenschutz-Bestimmungen zu erfüllen.

  • Für mich heißt dies, dass ich keine persönlichen Email-Adressen, schon gar keine Links zu Websites, Sozial-Media-Kanälen und auch keine Gravatare der Schüler mehr akzeptiere, sondern – um die Anonymität im Netz zu wahren – auf der Nutzung von Wegwerf-Email-Adressen (z.B. mailinator.com) beharre.
  • So gewährleiste ich, dass auch später keine Zuordnung außerhalb der Klasse zu den einzelnen Autorinnen und Autoren möglich wird.
  • Bereits erstelle Kommentare habe ich mühsam nachträglich bereinigt.
  • Wer sich diese Gedanken vor dem Auftrag an die Klassen gemacht hat, erspart sich einige Mühe in der Nacharbeit.

Ausblick

Weiter kann ich mir vorstellen, die Schülerinnen und Schüler zur Formulierung ihrer Reflexionen anzuregen
Blogs von Schülerinnen und Schülern als Lerntagebücher verfassen zu lassen Diskussionen über Blog-Kommentare zu fördern …


Herzlichen Dank an Kolleginnen und Kollegen für Anregungen

Vielen Dank an dieser Stelle an Gunnar Thörmer, der mich vor Jahren in die WordPress-Software eingeführt hat und mir immer wieder Tipps und Links zu interessanten Themen sendet.

Herzlichen Dank auch an das Team von OpenReli2013 und an die Workshop-Leiter der Jahrestagung in Rastatt 2013.

Weiterführende Links


entwickelt im Spätjahr 2013 und immer wieder weiter ergänzt;
zuletzt leicht bearbeitet am 8.10.2025       Drucke diesen Beitrag Drucke diesen Beitrag

Unterricht kreativ vorbereiten (Profession Lehrkraft – 14)

Kurzfassung

  • Wie kann Unterricht kreativ vorbereitet werden?
  • Wie können Lehrkräfte Spaß am Vorbereiten haben?
  • Wie werden Kompetenzen gefördert und die wesentlichen Grundkenntnisse vermittelt?

Im Rahmen des Online-Kurses #OpenReli haben die Teilnehmenden die Aufgabe, beispielhaften Unterricht vorzubereiten.

Eine dauernde und große Frage für alle Lehrerinnen und Lehrer

Grundsätzlich schätze ich kollaborative Unterrichtsvorbereitungen, also kollegiale Zusammenarbeit und die daraus entstehende Vielfalt von Ideen, Materialien und Medien.

Oft komme ich nicht zu solchem Vorgehen. Aber immer, wenn ich mich dazu mit anderen verabredet hatte, ergab sich daraus auch Spaß und etlicher Gewinn.

Meine Vorstellung von kreativer, kollaborativer Vorbereitung von Unterricht im Überblick

mindmap zu "Unterricht kreativ vorbereiten" mit den Apekten 1. Rahmenbedingungen; 2. Brainstorming; 3. erste Version; 4. Erprobung; 5. zweite, überarbeitete Version; 6. Unterrichtspraxis; 7. Kurzreflexion; 8. mit Kolleg*innen teilen - alles auf dem Hintergrund von Theorien und Reflexionen

Ein Klick auf das Bild sollte eine größere und besser lesbare Version ergeben.

Das vorgeschlagene Verfahren – Schritt für Schritt

Im Hintergrund habe ich ein bestimmtes Bild von Lehren und Lernen und dem daraus abgeleiteten Unterrichtskonzept (siehe Guter Unterricht)

1. Unterricht ist normalerweise zielgerichtet und unterliegt festgelegten Rahmenbedingungen

a) Bildungs- und Lehrpläne geben Inhalte, angezielte Kompetenzen und manchmal auch Verfahren vor.

b) Die Gruppe (Klasse oder Kurs) hat einen bestimmten Leistungsstand, setzt sich jeweils anders zusammen.

c) Die unterrichtende Lehrkraft hat bestimmte Ziele, wählt aus dem Pool der Inhalte jeweils typische Ziele aus. – Selbstverständlich ist genau hier schon eine sorgfältige Reflexion notwendig:

  • sind es immer die selben Ziele und Inhalte
  • warum?
  • Gibt es Entwicklungsbedarf?

2. Brainstorming – am besten kollaborativ

Hier ist Kreativität ohne Verwertungs-Zensor erlaubt und erwünscht.

Alle Einfälle werden unzensiert festgehalten. –
Selbst ein Vertreter der handschriftlich schreibenden „Old School“, strapaziere ich hier meinen Füller und verwende viel Papier; Manchmal habe ich auch schon Mindmaps am PC erstellt und auch schon online-Texte (z.B. über titanpad)

Je mehr (unterschiedliche) Personen daran teilnehmen, umso reichhaltiger die Ausbeute. –
Im aktuellen religionspädagogischen MOOC MenschWerden habe ich das seltene Vergnügen, mit ganz unterschiedlichen Kolleg/innen aus recht unterschiedlichen Regionen und damit auch unterschiedlichen Ansätzen und Vorlieben in einem virtuellen Arbeitskreis zusammen zu arbeiten: unterhaltsam, heraufordernd und sehr anregend.

Sollte ich keine Vereinbarungen mit Kolleg/innen zustande gebracht haben, so nehme ich mir für diese Phase oft mehrere Tage Zeit, damit ich selbst – sozusagen über die unterschiedliche Tagesstimmungen – mehrere Blickwinkel einbringen kann.

Oft lasse ich mich in dieser Phase auch von schon vorhandenen Unterrichts-entwürfen und -Materialien (von Kolleg/innen, aus Lehrbüchern und auch von online-Ressourcen, wie z.B. rpi-virtuell) anregen.

3. Eine erste Version des Unterrichts wird entwickelt.

Dazu habe ich mir Standard-Formulare erarbeitet, in die ich jetzt meine Skizzen am PC eintrage und sorgfältig (mit Versions-Nummer) archiviere:

  • Ich wähle Inhalte und Methoden aus
  • Ich verteile diese über den gesamten vorgesehenen Zeitraum (Unterrichtseinheit)
  • Schließlich plane ich einzelne (Doppel-)Stunden
  • Gewinnt die Einheit Gestalt, so überprüfe ich nochmals das Anspruchsniveau und die Methoden-Wahl auf Angemessenheit und Passung.

4. Die Stunde der Wahrheit: Erste Erprobung des neuen Entwurfs im Unterricht.

Oft mit großer Neugierde, wie die Schülerinnen und Schüler auf das neu erstellte Angebot reagieren, manchmal auch mit Spannung und/oder Nervosität wage ich die Praxis-Probe.

Je nach Gruppe kann eine kurze Feedback-Phase am Schluss wichtige Erträge für die weitere Verbesserung ergeben: Viele Anregungen für guten Unterricht verdanke ich meinen aufmerksamen Schülerinnen und Schülern.

5. Zweite, überarbeitete und verbesserte Version des Unterrichts-Entwurfs

Aus meinen eigenen und auch den Eindrücken einiger Schüler/innen ergeben sich in der Regel nach dem ersten Praxis-Test sinnvolle Nachbesserungen:

  • manche Zeiten hatte ich zu lange oder zu kurz eingeschätzt
  • manche Medien oder besonders Texte passen noch nicht hinreichend gut
  • gelegentlich wird auch deutlich, dass eine andere Reihenfolge von Unterrichtsschritten sinnvoller ist

6. Zweite Unterrichtspraxis

Diese Änderungen und Verfeinerungen arbeite ich in der Regel vor dem zweiten Durchgang ein.

Dazu habe ich zur Erinnerung oben rechts in meiner Unterrichts-Skizze ein Textfenster mit einer „to-do-list“ eingebaut.

Auch hier kann eine Frage ins kollegiale Netzwerk nach einem bestimmten Medium oder nach Erfahrungen mit ausgewählten Lern-Schritten nochmals hilfreich sein.

7. Kurzreflexion und Notizen zu möglichen Verbesserungen

Auch nach weiteren Unterrichten zu ausgearbeiteten Inhalten notiere ich jeweils in das Textfeld oben rechts „weitere Verbesserungsmöglichkeiten“. – Diese müssen nicht immer sofort umgesetzt werden. Aber die Notiz bewirkt oft eine Bewusstheit für einen Bedarf, so dass mir in den nächsten Wochen oder auch Monaten in der Regel einige Einfälle zuwachsen, die wieder dort eintrage.

8. Mit Kolleginnen und Kollegen teilen

Als Abschluss einer konzentrierten Phase der Unterrichtsvorbereitung brenne ich meinen letzten Unterrichtsentwurf auf CD-ROMs und gebe diese an die beteiligten Kolleg/innen und manche, die ich für eine Zusammenarbeit in der Zukunft gewinnen möchte.

Über Rückmeldungen und eine Diskussion freue ich mich.

Weiterführende Links

erstellt am 11.11.2013, zuletzt bearbeitet am 17.10.2016       Drucke diesen Beitrag Drucke diesen Beitrag

guter Unterricht (Profession Lehrkraft – 13)

Kurzfassung

Wann wird ein Unterricht gelingen?
Wann werden Kompetenzen gefördert und die wesentlichen Grundkenntnisse vermittelt?

In der zweiten Woche des Online-Kurses OpenReli haben die Teilnehmenden die Aufgabe, Kriterien für guten Unterricht zu formulieren.

Eine sehr grundsätzliche und große Frage

In meiner Antwort stelle ich zuerst meine grundsätzliche Vorstellung von Unterricht vor und leite dann Kriterien für das Gelingen, also gute Qualität von Unterricht daraus ab.

Meine Vorstellung von gutem Unterricht in einer Mindmap

Ein Klick auf das Bild sollte eine größere und besser lesbare Version ergeben.

mindmap zu "gutem Unterricht" mit den Aspekten Theorie, Unterrichtshandlungen, Reflexion und Beziehungen

Daraus abgeleitete zwölf Kriterien für guten Unterricht

  1. Die Lehrkraft hat eine gute Arbeitsbeziehung mit der Lerngruppe angebahnt: Die Schülerinnen und Schüler kennen den Rahmen, die Regeln und haben ein Grundvertrauen in die Situation.
  2. Die Lehrperson ist fachwissenschaftlich gut ausgebildet, verfügt also über einen Überblick über den Lernstoff.
  3. Sie hat Lern-Inhalte (abstimmt mit dem Bildungsplan) ausgewählt und kann diese Auswahl begründen.
  4. Die Lehrerin/der Lehrer hat sich (im Laufe der Unterrichtseinheit mehrere und vielfältige) methodische Ideen für die Unterrichtseinheit überlegt und diese vorbereitet.
  5. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln Interessen und Ziele für den Unterricht.
  6. Sie lassen sich aus Müdigkeit und Unlust in eine Beschäftigung mit dem Thema einladen.
  7. Sie können sich in die unterschiedlichen Unterrichtsformen einfinden und produktiv mitarbeiten.
  8. Sie formulieren immer wieder Zwischenstände, wie Ergebnisse und offene Frage oder Interessen.
  9. Sie reflektieren über den Unterricht (Inhalt, Methode, Erträge) und tauschen diese Reflexionen untereinander und mit der Lehrkraft aus.
  10. Sie erreichen mindestens die Hälfte ihrer zu Beginn des Unterrichts festgelegten, individuellen „Erfolgs-Kriterien“.
  11. Schülerinnen und Schüler und die Lehrkraft kommen am Schluss des Unterrichts zur gemeinsamen Bewertung, dass der Unterricht erfolgreich war.
  12. Die Lehrkraft hat aus dem Unterricht auch selbst wieder etwas dazu gelernt und nimmt diesen Ertrag als Anstoß für die Weiterentwicklung von Unterrichtskonzept und Unterrichtsgestaltung.

Über Rückmeldungen und eine Diskussion freuen ich mich.

Weiterführende Links

erstellt am 14.10.2013; inhaltlich zuletzt leicht bearbeitet am 7.05.2024       Drucke diesen Beitrag Drucke diesen Beitrag

Mit Freude unterrichten und lernen (Profession Lehrkraft – 12)

Kurzfassung:
Hier geht es um Lehrkräfte
und Ihre Freude am Beruf

Der Lehr-Beruf kann sinnvoll und schön sein;
er ist vielfältig und fordert die Person.
Darum sind bestimmte Haltungen hilfreich
und ein bewusster Umgang mit Erwartungen, Erlebnissen und den möglichen Anstrengungen.
Besonders die Frage nach Reflexion und Gleichgewicht zwischen Anforderung und Erholung ist zentral für eine fortdauernde Freude am Unterrichten.

Ein schöner und sinnvoller Beruf

Junge Menschen bei der persönlichen Entwicklung, Bildung und der fachlichen Ausbildung zu begleiten, also zu unterrichten und zu erziehen, ist die Aufgabe der Lehrerinnen und Lehrer.

Wer gerne mit und für Menschen arbeitet und an der Vermittlung von Inhalten auf dem jeweilig angepassten Verständnis-Niveau Freude hat, wird auch den Reiz des Berufs der Lehrerin / des Lehrers nachvollziehen und ihn sinnvoll finden.

Unterrichten ist Beziehungsarbeit

Unterricht geschieht meistens im Klassenverband (normalerweise circa 20-33 Personen), das heißt mit vielen Menschen.

Er gelingt, wenn sich die Beteiligten gegenseitig schätzen oder zumindest respektieren. Dies ist nur mit einem persönlichen Einsatz der Interaktionspartner zu erreichen.

Dabei hat die Lehrkraft auch soziale Prozesse (z.B. Gruppendynamik in den Klassen/Kursen) so zu steuern, dass die förderliche Lern-Atmosphäre möglich wird und gewahrt bleibt.

Von der Lehrkraft wird souveräne Gelassenheit erwartet.

Ziele der Schule sind persönliche und inhaltliche Lernprozesse

Schulisches Lernen und Unterricht bedeutet, die Schülerinnen und Schüler anzuregen, Interesse zu entwickeln und Fragen zu stellen. Dafür ist die Lehr-Person ein wesentliches Medium: Zeigt sie sich interessiert an der Lebens- und Verständnis-Welt der kindlichen, jugendlichen und jung-erwachsenen Schülerinnen und Schüler?

Wenn die Schüler/innen dann Interesse entwickelt haben, benötigen sie begleitende Unterstützung bei der Beantwortung ihrer Fragen und Lern-Interessen.

Schließlich ist es den vielfältigen Lernprozessen förderlich, wenn regelmäßig ausgewertet wird:

  • Was wollten wir erreichen?
  • Was haben wir erreicht?
  • Welche Fragen bleiben offen und wo könnten diese bearbeitet und beantwortet werden?
  • Was war hinderlich für das gemeinsame Lernen?
  • Was war hilfreich/fördernd?

Schulsysteme sortieren und bewerten

Jede Schulart hat ihr Ziel und die Schülerinnen und Schüler bekommen am Ende (eines Schuljahres oder einer Schulart) eine Bewertung, ob und wie sehr sie diese Ziele erreicht haben.

Auch dies gehört zur Aufgabe der Lehrkraft: bewerten und Stärken, Grenzen und Entwicklungsbedarf zurückmelden.

Hohe persönliche Profil-Anforderungen an gute Lehrkräfte

Unterrichtshandelnistgeplant,vorbereitetundkonzept-orientiert.

Es ist hilfreich, wenn hinter den Einzel-Stunden oder -projekten ein Gesamt-Konzept steht, welches – neben der Steuerung, Gewichtung und Auswahl der beispielhaften Lehr-Inhalte – auch der Reflexion dienen kann.

Hilfreiche Fähigkeiten und Ressourcen

  • kommunikative Persönlichkeit
  • an Menschen und deren erfolgreichem Lernen interessiert
  • strukturiert, organisiert (fähig zur Planung, Ordnung und Übersicht)
  • gelassen und belastbar
  • selbstreflexiv und kooperativ
  • lernbereit (bereit zu Reflexion, zu kollegialem Feedback und Fortbildung)

Life-Work-Balance

So schön der Beruf auch sein mag, so anstrengend kann die hohe Anzahl der Kontaktpersonen, Heterogenität der Gruppen, Projektionen, hohe Lautstärke, 45-Minuten- oder 90-Minuten-Rhythmen, gesellschaftliche Eingebundenheit und vieles mehr sein.

Daher gehört zur Professionalität der Lehrperson auch eine kluge Kräfte-Verteilung und Planung einer leistbaren Belastungskurve im Laufe eines Schuljahres.

Konkret lauten die Fragen dann zum Beispiel:

  • Gibt es Entlastung durch „kollaborative Unterrichtsvorbereitungen“?
  • Wie wird ein Unterrichtstag und wie die unterrichtsfreie Zeit strukturiert?
  • Wann sind Pausen und Reflexions-Zeiten sinnvoll und nötig?
  • Wie werden „anstrengende Erlebnisse“ verarbeitet und eingeordnet?
  • Wie werden Erfolge gewürdigt, das heißt gefeiert?

Kollegiale Beratung
und Coaching- oder Supervisions-Gruppen unterstützen

Der kollegiale Austausch in der Berufsgruppe kann entlasten, anregen und Lösungsansätze entwickeln helfen. Darum ist kollegiale Beratung zu empfehlen.

Oft geschieht sie informell in den Lehrer*innen-Zimmern oder auch „zwischen Tür und Angel“. An manchen Schulen haben sich auch schon Gruppen für kollegiale Fallbesprechungen etabliert.
(Ein bewährter Vorschlag steckt hinter diesem Link; pdf; 75 KB.)

Für die systematische Weiterentwicklung der Professionalität der Lehrerinnen und Lehrer dienen Coaching- oder Supervisions-Gruppen: Aus Aufgaben und Erfahrungen Einzelner werden Herausforderungen und Anreize zur Reflexion und zum Wachstum für die anderen. Eine ausgewiesene Supervisorin oder ein Supervisor steuert den Prozess und gibt Ideen und Anregungen „von außen“ in die Gruppe.
Mein Angebot: Gruppensupervision mit Coaching-Elementen für Lehrer/innen

Weiterführende Links

Viel Freude an einem wunderschönen und herausfordernden Beruf!

entwickelt im September 2013;
zuletzt leicht ergänzt am 14.11.2025 Drucke diesen Beitrag Drucke diesen Beitrag

sich lieber begegnen als daddeln – Kampagne gegen Phubbing (gut leben – 4)

Zusammenfassung

Eine Initiative, die mir aus dem Herzen spricht: Smartphones sind tolle Geräte, nur ihre dominante Nutzung in allen unmöglichen Situationen nervt mich – und offensichtlich nicht nur mich.

Jetzt gibt es auch ein Kunstwort dafür aus „phone“ und „snubbing“ (rüffeln, verächtlich abweisen).

Möglichkeiten werden Zwänge.

Wunderbar, was man mit den kleinen und leistungsstarken Geräten alles machen kann – und so praktisch: aus der Hosen- oder Handtasche heraus.

Allerdings kann ich von vielen Gelegenheiten erzählen, in denen die vielen Möglichkeiten der Geräte auch ungewollte Zwänge nach sich ziehen.

recherchieren, schreiben, updaten

Auch wieder zugegeben: Manchmal ist es hilfreich, in einem Gespräch oder auch in einer Entscheidungssituation wichtige Informationen oder Daten zu bekommen: Das Kino- oder Konzert-Programm, die Wetterprognose oder ein historisches Datum.

Meistens – so habe ich entdeckt – kann man auf diese Information in Echtzeit auch ohne Verluste verzichten.

Die Aufmerksamkeit leidet

Entgegen allen Beteuerungen geht ein Teil der Aufmerksamkeit auf die anderen genutzten (oder möglichen) Kommunikations-Kanäle.
(Sogar das Abwehren der Nutzungs-Impulse kostet nachweislich Energie!)

So passiert es, dass jemand nach dem Update seines Kurznachrichten-Dienstes den Verlauf des Gespräches aus dem Blick verloren hat oder dass während eines dienstlichen Gespräches die sms einer wichtigen Person für Ablenkung sorgt.

Das nervt.

Herzlichen Dank an den Initiator Alex Haigh und sueddeutsche.de

Sie schreiben mir aus dem Herzen.

Weiterführende Links

erstellt am 9.08.2013; zuletzt leicht überarbeitet am 13. November 2025       Drucke diesen Beitrag Drucke diesen Beitrag

danken motiviert

Fast alle wissen es: Wer hat es nicht selbst gerne, wenn eine gute Leistung auch wahrgenommen wird? – Danken kann zu Höchstleistungen motivieren und eine angenehme (Arbeits-)Atmosphäre fördern.
Nicht zufällig werden Leitungs- und Lehrkräfte immer wieder auf dieses Mittel der Motivation aufmerksam gemacht.

Dank wirkt

Dank wirkt – wie alle Formen menschlicher Mitteilungen – am besten, wenn er ehrlich ist.
Dank wirkt verstärkt, wenn er öffentlich stattfindet.

Mein Tipp

Achten Sie auf Ihre Umgebung.
Beachten Sie besonders die Leistungen und die Personen, welche diese hervorbringen.

Drücken Sie Ihren Dank (öffentlich) aus!

Für mich war erstaunlich, wieviel Anlass für würdigende Worte ich fand. Diese auch auszudrücken, veränderte die Stimmung in meinem Umfeld in Richtung freundliche Ehrlichkeit, lebendige Verbundenheit und Leistungsbereitschaft. – Ich wünsche Vielen die dafür nötigen Aufmerksamkeit und den Mut für den Ausdruck von Dank.

Weiterführende Links

  • „Loben ist nicht vorgesehen“- Interview mit Organisationsforscher und Systemiker Prof. Dr. Fritz B. Simon in focus-online im September 2008

erstellt am 9.08.2013;
zuletzt bearbeitet am 17.11.2025       Drucke diesen Beitrag Drucke diesen Beitrag

ein Nachteil am Nichtstun

Ein Nachteil am Nichtstun ist,
dass man nie weiß,
wann man fertig ist.

Herzlich wünsche ich allen Leserinnen und Lesern
einen schönen Sommer mit viel Muse und Erholung.

Weiterführende Links

erstellt am 26.07.2013; zuletzt bearbeitet am 13.11.2025       Drucke diesen Beitrag Drucke diesen Beitrag

nach der Arbeit auswerten und neue Ziele setzen (Schule verbessern – 6)

Zusammenfassung

Gegen Ende des Schuljahres können Klassen, Kurse und auch Teams von Lehrerinnen und Lehrern und auch Einzelne auf das Schuljahr zurück blicken und

  • sich über Erfolge freuen
  • Misserfolge benennen und nach Vermeidungsmöglichkeiten suchen
  • die eigenen Ziele überprüfen
  • schon einmal erste Ideen für die nächsten Ziele formulieren
  • die eigene Lerngeschichte pflegen
  • und Erfolge und den Abschluss feiern.

Alle freuen sich auf die Ferien.

Gegen Ende des Schuljahres sind viele Schülerinnen und Schüler – aber auch Lehrerinnen und Lehrer – vor allem müde und froh, dass eine Pause und die Möglichkeit zur Erholung folgen werden.

Das nahende Ende des Schuljahres ist ein günstiger Zeitpunkt.

Mit diesem Text empfehlen ich, sich etwas Zeit und Energie für einen sorgfältigen Rückblick auf das zu Ende gehende Arbeitsjahr/Schuljahr, die Klassen und Gruppen, die Unterrichtsverläufe, die schwierigen Situationen und auch die Erfolge zu werfen.

Wer reflektiert, muss die Fehler nicht wiederholen und findet die Unterschiede zwischen Erfolg und Misserfolg.

Nach meiner Erfahrung gibt es wenig Übung oder Routine, nach getaner Arbeit auch noch zu schauen, ob wir die Ziele erreicht und die Wege sinnvoll gegangen sind.

Oft genügt eine kurze konzentrierte Zeit, um

  • sich an die Ziele zu erinnern
  • sie mit dem aktuellen Stand zu vergleichen
  • eine Einschätzung für Zufriedenheit, Erfolg oder Misserfolg zu gewinnen
  • sich auszutauschen.

Wenn diese Reflexionsergebnisse auch noch festgehalten werden, ist eine gute Grundlage für die Weiterentwicklung gelegt.
Wenn Gruppen darin eingeübt sind, gelingen solche Reflexionen ohne große Mühe, sind diese Auswertungen eher unbekannt, bedarf es zur Einführung etwas Kraft und Wille.

Wer seine Ziele bewusst hat, wird sie eher erreichen.

Die alte Segler-Weisheit, nach der jemand ohne Kurs/Ziel mit keinem Wind etwas anzufangen weiß, gilt wohl auch für viele Bereiche des Lebens und des Arbeitens: Wenn ich meine Ziele formuliert habe und mir klar bin, woran ich erkennen kann, ob ich in der angestrebten Richtung unterwegs bin, wird auch eher dorthin kommen.

Darum rate ich dazu, sich Ziele zu setzen und diese schriftlich festzuhalten.

Weiterführende Links

erstellt am 4.07.2013; zuletzt bearbeitet am 13. Juli 2013       Drucke diesen Beitrag Drucke diesen Beitrag

reflektieren und Lernen organisieren – Schule verbessern (2)

Zusammenfassung

Schulen haben das Ziel, Schüler/innen in ihrem Lernen zu fördern,
während sich unsere Welt in rasenden Tempo verändert.
Dies bedeutet, dass auch die Institutionen des Lernens (Schulen und Fortbildungseinrichtungen) sich weiter entwickeln müssen, um ihre Ziele zu erreichen!

Meine Erfahrung mit Institutionen sind allerdings, dass einmal entwickelte und eingeübte Abläufe selten nochmals überdacht werden und so Entwicklungen nicht stattfinden.
Regelmäßige Reflexionen können allen an Schulen Beteiligten zum Lernen und zur Weiterentwicklung helfen.

Gliederung

Vom Ziel der Schule her denken: „Lernen möglich machen“

Wie im ersten Text zu dieser Reihe schon angedeutet, halte ich es für wesentlich, dass die Schulen selbst zu lernenden Organisationen werden.

Denn das Haupt-Ziel schulischer Einrichtungen ist es, Lernprozesse (besonders für die Schülerinnen und Schüler dort) möglich zu machen.

Dieses Ziel kann umso wirksamer angesteuert und umso glaubwürdiger vertreten werden, je konsequenter es auch auf die eigene Praxis (des Unterrichtens und der Verbesserung der Schul-Organisation) angewendet wird.

Dafür benötigen die Lehrkräfte und die Leitenden eine entsprechende Haltung:
„Es gibt noch etwas zu lernen!“

Wer schon annimmt, dass sie oder er schon alles weiß, wird konsequenterweise aufhören zu lernen. Dass ich es grundsätzlich für nicht realistisch halte, habe ich im ersten Artikel zu dieser Reihe schon ausführlich dargestellt: Die Welt, unsere Umwelt, ändert sich zu schnell, um tatsächlich annehmen zu können, wir hätten schon alles Notwendige gelernt.

Selbst beschreibe ich mich als neugierigen Menschen und ich vermute, dass diese Fähigkeit, andere Sichtweisen und andere Menschen interessant zu finden, mir viele Freude an meinem Umgang mit Schülerinnen und Schülern ermöglicht.
Ich nehme tatsächlich an und werde darin fast täglich bestätigt, dass ich noch etwas dazu-lernen kann. – In dieser Haltung bin ich bereit, mir Neues beizubringen und beibringen zu lassen.

Ein wesentlicher, erster, einfacher und hoch wirksamer Schritt: „regelmäßig reflektieren“

Wer immer aktiv ist und nicht auch einmal in Ruhe zurück schaut, wir nur zufällig ungünstige Verhaltensweisen entdecken und sich einen mühsamen Weg immer und wieder vornehmen.

Ich schlage vor, regelmäßig nach Aktivitäten, Projekten oder Arbeitszeiträumen auch auszuwerten – neudeutsch: zu reflektieren.
In der Reflexion werden die Ziele mit den Erträgen verglichen und die förderlichen und hinderlichen Faktoren und Verhaltensweisen benannt. So kann jemand entdecken, wie ein Ziel günstiger (einfacher, weniger anstrengend oder auch effektiver – oder: ohne weniger Ärger bei Betroffenen) erreicht werden kann.
Manchmal führt eine solche Reflexion auch dazu, die Ziele selbst zu hinterfragen – oder auch zu bemerken, dass die Zielvorstellungen gar nicht vorhanden oder undeutlich sind.

In einem der nächsten Beiträge in dieser Reihe werde ich dies am Beispiel des nachhaltigen Lernens deutlich machen und dazu einen Vorschlag vorlegen.

Auch Kommentare sind mir herzlich willkommen!

Weiterführende Links:

Dieser Beitrag gehört zur Reihe “Schule verbessern”

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erstellt am 21.04.2009; zuletzt geändert am 26.02.2026       Drucke diesen Beitrag Drucke diesen Beitrag

im rasanten Wandel – Schule verbessern (1)

Kurze Zusammenfassung und Gliederung

Die Welt, für die Kinder, Jugendliche, Auszubildende und Studierende gebildet und ausgebildet werden sollen, verändert sich mit zunehmender Geschwindigkeit. Die Steigerungsraten sind exponentiell.
Damit werden die Rahmenbedingungen für Schulen, Ausbildungen und Studiengänge extrem unübersichtlich.
Klagen helfen nicht! – Alle Beteiligten sollten sich damit auseinander setzen und produktiv nach Lösungswegen und Lösungen suche.

  • Eine Empfehlung: Bleiben Sie positiv gestimmt und formulieren Sie auch positiv.
  • Bedenkenswerte Ansätze und gute Praxis wird hier gesammelt und weiter gegeben.
  • Shift happens! – Did You Know?
  • Eine aktualisierte, deutsche Version von März 2009
  • Weitere Hintergrund-Informationen und Versionen
  • Einige bemerkenswerte und herausfordernde Aussagen
  • Nun beginnt die pädagogische Herausforderung
  • Tipps und Hinweise und selbstverständlich auch Diskussionsbeiträge sind sehr erwünscht
  • Weiterführende Links

Bleiben Sie positiv gestimmt und formulieren Sie auch positiv.

Mit diesem Artikel beginne ich eine lose Reihe mit gesammelten Ideen und Überlegungen zur Verbesserung der Schulen.

Gejammert und beklagt wird genug über:

  • mangelnde Ausstattung der Schulen und Klassenzimmer
  • die optimierbare Ausbildung der Lehrerinnen und Lehrer
  • fehlende Schlüsselqualifikationen, Grundbildung und auch Erziehung von Schülerinnen und Schülern
  • schlechtes Image der Lehrkräfte und der Schulen, Ausbildungen und Studiengänge

Aus meiner Kenntnis hirnphysiologischer Bedingungen des menschlichen Lernens weiß ich, dass Verneinungen vom Gehirn ignoriert werden. Damit sind Negativ-Aussagen genau nicht produktiv handlungsleitend, sondern sie wirken in die unerwünschte Richtung: Die beklagten Zustände werden in dieser Negativ-Sprache für das Gehirn statt dessen bestätigt und verfestigt!

Bedenkenswerte Ansätze und gute Praxis wird hier gesammelt und weiter gegeben.

Es gibt eine Menge guter Ideen und bedenkenswerter Ansätze. Manchmal sind sie allerdings etwas versteckt. Manchal wundere ich mich im Gespräch mit Kolleginnen und Kollegen, dass diese von einer Quelle oder eine Idee noch nichts erfahren hatten.
Dies war dann zuletzt der Anstoß für diese Reihe: Wenn ich etwas Anregendes finde oder schon kenne, von dem ich annehme, dass diese Idee oder Praxis aufbauende für gute Schulen der Zukunft sein könnte, werde ich davon dieser Reihe „Schule verbessern“ berichten.

Shift happens! – Did You Know?

Schon vor über einem Jahr wurde ich auf eine kurze Präsentation aufmerksam: Der US-Amerikaner Karl Fisch hatte in sechs Minuten die immensen Veränderungen in unserer Gesellschaft und die sich in rasantem Tempo verändernden Anforderungen an die zukünftigen Generationen eindrucksvoll zusammen gestellt. – Er gab seiner Präsentation den hintergründig anlautenden Titel „Shift happens!“

Neulich stieß ich wieder darauf und stellte fest, dass es inzwischen mehrere aktualisierte Versionen und auch eine etwas ältere deutsche Version im Netz gibt:

Did You Know – Shift happens! (by Karl Fisch)

Das zum zugehörigen Team- und Schul-Entwicklungsprozess gehörendes Blog „Fischbowl“ (Dort finden Sie auch den Text der ursprünglichen Power-Point-Präsentation vom August 2006 und Vieles mehr.)

Den Hinweis auf dotSUB.com ist dotsub.com und die neueste Version – mit dem Vorteil, dass man die Untertitel in vielen Sprachen wählen kann, fand ich beim Torsten Meyer, Erziehungswissenschaftler an der Universität Hamburg.

Weitere Hintergrund-Informationen und Versionen:

Einige bemerkenswerte und herausfordernde Aussagen:

  • Ganz viele Rahmenbedingungen ändern sich in zunehmender Geschwindigkeit. Die Kurve verläuft exponentiell!
  • Die Bevölkerungsanteile der Weltbevölkerung werden sich sicher verschieben.
  • Das verfügbare Wissen wächst rasend schnell und die Zugangsmöglichkeiten für viele Menschen wachsen noch schneller.
  • Durch expotenziell wachsende Medien-Nutzung verändert sich unsere Wahrnehmung der Welt und die Bewertung des Wissens
  • Schließlich können wir annehmen, dass die Anforderungen an erfolgreiche Lernumgebungen sich auch verändert haben.

Nun beginnt die pädagogische Herausforderung

Was bedeutet dieser Wandel für Schülerinnen und Schüler und natürlich auch für Lehrerinnen und Lehrer?
Die Diskussionen haben in manchen Kollegien und Meinungsgruppen und der pädagogischen Theorie begonnen.
Nun sind die Lehrkräfte gefordert, Versuche zu starten, zu erproben und Erfahrungen zu sammeln.

Die Lehrkräfte und die Schule sollen selbst in einen Lernprozess eintreten.
(Mehr dazu bald in einem nächsten Text in dieser Reihe.)

Weitere Tipps und Hinweise und selbstverständlich auch Diskussionsbeiträge sind sehr erwünscht

Wenn Sie Material verfügen

  • über Ausgangspunkt für neue Entwicklungen
  • über erfolgsversprechende Ideen
  • oder gelingende Praxis

bitte ich um einen Hinweis und möchte diese Tipps und Materialien dann gerne wieder hier veröffentlichen.

Auch Kommentare sind mir herzlich willkommen!

Links

Dieser Beitrag gehört zur Reihe “Schule verbessern”

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erstellt am 30.03.2009;
zuletzt geändert am 26. Februar 2026/11:14 h      Drucke diesen Beitrag Drucke diesen Beitrag